Einblicke in den
Standort Hochfeld

       Yogaschule Flensburg
goes Flensbloc!

Seit August 2020 gibt es uns nun auch auf der anderen Fördeseite. Unser zweiter Standort befindet sich auf der Westlichen Höhe, in der Boulderhalle Flensbloc. In dem wunderschönen 65qm großen Yogaraum mit warmer Atmosphäre, bieten wir dir unsere bewährten Yogaschule Flensburg Kurse an. Diese kannst du ganz bequem über unseren Stundenplan und mit allen üblichen Karten buchen.

Der Standort Flensbloc befindet sich in der Westerallee 159, 24941 Flensburg. Er ist über die B 199 von allen Richtungen aus gut zu erreichen und es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.

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       aus der Yogaschule

  • Monatsinspiration Juni und Juli - YAMAS & NIYAMAS …oder warum die Nachrichten-Im-Nachhinein-Löschtaste bei What´s App manchmal ein Segen ist

    veröffentlicht am 17.06.2021

    Neulich wollte ich meinen 16-jährigen Sohn von der Schule abholen. 

    Im Moment ist alles anders – so auch die täglichen Unterrichtszeiten. 

    Das heißt, wir dürfen uns in unserer Familie jeden Tag auf flexible Schulzeiten einstellen und das bedeutet das eine oder andere Mal, eine wirkliche organisatorische Herausforderung. 

    So auch am letzten Donnerstag.

    Irgendwie hatte ich im Kopf, dass Ole mir sagte, er hätte um 14.00 Uhr Schluss. Also plante ich meine Aufgaben so, dass ich pünktlich um 13:50 Uhr vor der Schule stand. Da ich Nala (unsere 6 Monate alten Labrador-Hündin) mit im Auto hatte und es sehr warm war, lief ich mit ihr noch ein paar Runden über den Schulparkplatz (und jeder/jede der/die schon mal einen halbwüchsigen und extrem neugierigen Hund hatte, kann sich vorstellen, dass ALLES, einfach ALLES, was auf diesem Parkplatz passiert und was so auf dem Boden rumliegt, extrem interessant ist). Es wurde 14.00 Uhr – kein Ole. 14.10 Uhr – noch immer kein Ole. Langsam sank meine Laune und ich rief Ole an. Handy aus (na klar: Schule). 14.15 Uhr – noch immer kein Ole in Sicht. 

    Meine Laune erreichte einen Tiefpunkt und ich schickte Ole ein seeeehr vorwurfsvolle Sprachnachricht. Frei nach dem Motto „Das find ich jetzt echt unmöglich, warum du mich mit Nala jetzt hier rumstehen lässt; ich bin echt genervt und fahre jetzt nach Hause.  Du musst sehen, wie du nach Hause kommst, ICH mach das nicht mit. Ich habe ja schließlich noch andere Sachen z tun…“ etc. Ich wartete weiter und überlegte mir, dass in der Schule ja evtl. etwas passiert sei und der Unterricht länger dauern könnte. Da es diese segensreiche „Im-Nachhinein-Löschfunktion“ von Nachrichten gibt, löschte ich meine Nachricht und setzte eine weitere, etwas weniger vorwurfsvolle Nachricht auf. 

    Aber immer noch mit dem Tenor „Du hast mir heute morgen eine falsche Zeit genannt und  DU hast Schuld, dass jetzt alles so knapp wird.“ Ein bisschen freundlicher sagte ich ihm, dass ich jetzt nach Hause muss und er entweder mit jemand anderen fahren müsse oder er SEHR lange warten, bis ich ihn dann wieder abholen kann. 

    Auf dem Weg nach Hause, fiel mir ein, dass Ole eigentlich immer am Donnerstag um 15.00 Uhr Schluss hat und plötzlich war ich mir gar nicht mehr so sicher, dass er mir morgens etwas von 14.00 Uhr gesagt hatte. Ich löschte auch die letzte Nachricht, fuhr nach Hause, gab Nala ab (zum Glück war zufällig Sven gerade da) und fuhr wieder zurück, so dass ich pünktlich um 15.00 Uhr Ole mit einem fröhlichen „Hallo, schön dass du da bist!“ abholte.

    Ole hatte – außer der Info über ein paar gelöschte Nachrichten- von dem ganzen Drama nichts mitbekommen.


    Kommt dir sowas oder etwas Ähnliches bekannt vor?

    In deinem Kopf braut sich ein riesiges Drama-Gewitter zusammen und Gedanken und Gefühle verselbständigen sich?

    Was wäre gewesen, wenn meine Vorwürfe und meine schlechte Laune Ole in voller Wucht getroffen hätten?

    Wie krass können meine Gefühle, meine Launen und meine Interpretationen von Umständen, Situationen, Menschen und das Miteinander beeinflussen.

    Wie schnell kann ich anderen Menschen Schaden zufügen, wenn ich die Welt nur durch meine Brille sehe und deute?


    Dass wir Menschen so ticken, ist keine neue Erscheinung. Das gab es schon immer. Patanjali – der Verfasser des „Yogasutras“- nennt unseren Geist „Citta“ (oder auch „das meinende Selbst“) und das, was diesen Geist unklar macht nennt er „Vrittis“ (Wellen, Fluktuationen). Im Yogasutra zeigt uns Patanjali Wege und Methoden, diese Wellen und Fluktuationen zu beruhigen, um klarer und ja – auch weniger dramatisch zu werden. Damit man die What´s App-Löschfunktion gar nicht erst gebrauchen muss;-)


    Ein Weg dorthin ist der „achtgliedrige Pfad“. Diesen Pfad kannst du dir als ein Hilfsprogramm vorstellen, um die „Störfaktoren im Geist“ bewusster wahrzunehmen und zu überwinden. Er besteht aus einer Reihe konkreter, praktischer und bis heute noch sehr lebensnaher Vorgehens- und Verhaltensweisen. Wer diesen Pfad folgt, wird nach und nach die Ursachen von Leid erkennen und sie dann hoffentlich vermeiden und sich so im Laufe der Zeit selbst wieder näherzukommen und innerliche Freiheit zu gewinnen.


    Die acht Stufen sind:

    1. Yamas – Umgang mit deiner Umwelt
    2. Niyamas – Umgang mit dir selbst
    3. Asana – Yoga-Übungen
    4. Pranayama – Atemübungen
    5. Pratyahara – Rückzug der Sinne
    6. Dharana – Konzentration
    7. Dhyana – Meditation
    8. Samadhi – Erleuchtung


    In diesem und im nächsten Monat möchten wir euch gerne die ersten beiden Stufen – die Yamas und die Niyamas- vorstellen.


    Die Yamas

    In den Yamas geht es durchweg ums Handeln, um eine Anleitung für den Umgang mit deiner Umwelt. Gute Absichten allein reichen nicht aus, sie müssen sich in Taten spiegeln. Die fünf unterschiedlichen Prinzipen greifen ineinander und ergänzen einander, haben aber in der Gewichtung keine Hierarchie.


    Die fünf Prinzipien der Yamas sind:

    1. Ahimsa – Gewaltlosigkeit
    2. Satya – Wahrhaftigkeit
    3. Asteya – Begierdelosigkeit
    4. Bramacharya – Enthaltsamkeit
    5. Aparigraha – Bescheidenheit


    1.     Ahimsa – Gewaltlosigkeit / Friedfertigkeit

    „Wer in Rede, Gedanken und Tat fest in der Gewaltlosigkeit gründet, in dessen Gegenwart lassen andere von Feindseligkeit ab.”

    Das erste Yama besagt, dass es notwendig ist, behutsam und überlegt mit allen lebendigen Wesen umzugehen. Das schließt auch uns selbst mit ein. Hierfür solltest du eine tiefgreifende Sensibilität entwickeln. Das bedeutet, Rücksichtnahme, Behutsamkeit, Mitgefühl, Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit allem Lebendigen gegenüber zu praktizieren.


    2.     Satya – Wahrhaftigkeit

    Satya ist die Wahrhaftigkeit, mit der du durchs Leben gehst und mit der du dich selbst und deine Mitmenschen behandelst. Die Wahrhaftigkeit kann auch als „nicht lügen” interpretiert werden. Wir alle wissen, dass im Alltag, vielleicht besonders im Berufsleben, unverblümte Ehrlichkeit nicht immer angebracht ist. Und vielleicht wird es immer mal Situationen geben, in denen wir Notlügen nicht vermeiden können – oder wollen. Satya empfiehlt dennoch wahrhaftig zu denken, zu handeln und zu sprechen. Diese Wahrhaftigkeit ist auch auf dich selbst bezogen: Sag nicht zu etwas Ja, wenn du eigentlich Nein meinst. Besonders diese Aufrichtigkeit dir selbst gegenüber wird dich klarer handeln lassen und hilft dir so, auch anderen Menschen mit derselben Aufrichtigkeit zu begegnen. Das macht als notwendig empfundene Notlügen irgendwann überflüssig.


    3.     Asteya – Begierdelosigkeit / Nicht-Stehlen

    Asteya behandelt die kleinen oder größeren Diebstähle, die wir in unserem Leben begehen. Geliehene Bücher, die wir nie zurückgegeben haben, Schummeleien bei den Steuererklärungen oder auch Stunden bei der Arbeit, bei denen wir vielleicht nicht so produktiv sind. Wenn wir uns mit Asteya beschäftigen, fühlen wir uns schnell nicht mehr wohl mit unseren Flunkereien.

    Asteya beinhaltet den Aspekt des Nicht-Stehlens, sich das Eigentum (auch geistiges) anderer nicht zu eigen zu machen. Aber auch im Hinblick auf unsere Weltlage, in der der westliche Luxus auf dem Rücken armer Länder ausgetragen wird oder die Rohstoffe auf dem Weltmarkt in den Herkunftsländern nur selten angemessen bezahlt werden.

    Hinter diesen „Diebstählen” stecken Anhaftungen. So sagt Patanjali im Yoga Sutra „Wenn man im Nicht-Stehlen fest gegründet ist, kommt Reichtum von selbst.” 


    4.     Brahmacharya – Enthaltsamkeit

    Dieses vierte Yama ist das wohl vielfältigste Yama, zumindest, die Interpretationsbandbreite anbelangt. Gelegentlich liest man noch, dass es sich bei Brahmacharya um Enthaltsamkeit im Sinne von Keuschheit handeln soll. Also weniger Sex, um so mehr Kraft für den Yogaweg zu haben.

    Ich glaube, dass diese Interpretation etwas in die Jahre gekommen ist und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Pantanjali so etwas gemeint haben könnte ;-).

    Passender ist für mich die Auslegung, die besagt, Dinge in Maßen und Bedacht zu tun und mit den Ressourcen der Umwelt achtsam umzugehen.

    Im Yoga-Sutra II, 38 heißt es sinngemäß:

    “Handlung im Bewusstsein des Absoluten bringt Lebenskraft.”

    Brahmacharya – mit Bedacht genießen

    Brahmacharya ist also vielmehr die freundliche Empfehlung, das rechte Maß oder eine gute Mitte zwischen unseren natürlichen Bedürfnissen, den Wünschen und den Leidenschaften zu finden. Und diese Empfehlung sollte man beherzigen, denn sobald wir merken, dass wir einer oder mehreren Leidenschaften zu sehr fröhnen, kann dies wirklich zu Leid – nämlich zu einer Sucht – führen!

    Dabei ist es tatsächlich egal, ob es sich um Sex, Alkohol, Zigaratten, Süßigkeit, Sport, Koffein, Medien … handelt – alles, was wir unkontrolliert, unbewusst und im Übermaß konsumieren und praktizieren, ist einfach auf Dauer ungesund.

    Natürlich ist es erlaubt, auch mal „mit allen Sinnen“ zu genießen und sich etwas zu gönnen! Wie heißt es so schön: „Wer nicht genießt, wird ungenießlich!“

    Wenn der Genuss aber ein Muss wird, dann ist es kein Genuss mehr.

     

    5.     Aparigraha – Bescheidenheit

    Der fünfte Aspekt der Yamas empfiehlt, möglichst wenig Besitz anzuhäufen, da er die Lebensenergie bindet und Sorgen und Ängste aufbaut. Aparigraha ist das Freisein von Besitz und vom Drang, Dinge anzusammeln. Außerdem enthält es den Aspekt, keine Energie auf das Festhalten von Dingen zu verwenden – das Festhalten von Dingen, Ideologien, Gedanken, Beziehungen und Materiellem.

    Während wir uns von benutzten Dingen vielleicht leichter verabschieden können, ist es oft schwer, sich von den eigenen Glaubenssätzen zu befreien. Wenn Ärger und Wut uns kontrollieren und unser Handeln beeinflussen, hilft es, zu vergeben und loszulassen, um in einen bescheidenen Gemütszustand zurückzukommen. Je feinsinniger wir werden, desto leichter fällt es uns, Verhaltensmuster zu ändern und uns von Automatismen zu lösen. Befreie dich von Erwartungen und Anhaftungen und nimm das an, was gerade ist. Mit dem Prinzip von Aparigraha übst du dich darin, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind, und feste Erwartungshaltungen aufzuweichen. Wenn wir das schaffen, können wir von nichts mehr enttäuscht werden.

    Mit dem Horten von Dingen bindest du deinen Verstand und deine Energie. Dein Geist kann nicht mehr frei und leicht sein. Übe dich darin, nicht zu nehmen, sondern zu empfangen. Aparigraha beinhaltet so die vier vorangegangen Aspekte der Yamas. Findet Aparigraha seine Anwendung, verfeinern wir unser Handeln und erhöhen unsere Schwingungen.


    Die Niyamas

    Während die Yamas Verhaltensregeln für den Umgang mit dem Außen aufzeigen, verweisen die fünf Niyamas auf den Umgang mit dem Selbst.

    1.     Shauca = Reinheit

    Shauca bedeutet Reinheit. Dieses Niyama bezieht sich nicht nur auf die das äußere Erscheinungsbild betreffende und die durch eine gesunde, ethisch einwandfreie Ernährungsweise bedingte innere Sauberkeit. Eine ebenso wichtige Komponente stellt die geistige Reinheit dar. Sie entsteht durch die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Gedanken, das Üben in Rücksichtnahme und eine regelmäßige Praxis.


    2.     Sam(n)tosha = Zufriedenheit

    Das zweite Niyama fordert dazu auf, Zufriedenheit gegenüber dem zu entwickeln, was einem auf geistiger, körperlicher und materieller Ebene gegeben ist. Die persönlichen Lebensumstände anzunehmen, bedeutet jedoch keine Gleichgültigkeit dem Leben gegenüber. Dankbarkeit und Bescheidenheit in Bezug auf die Gegenwart schließt das Streben nach Entwicklung und persönlichem Wachstum nicht aus.


    3.     Tapas = Selbstdisziplin

    Tapas steht für Selbstdisziplin und Willenskraft. Es äußert sich als innere Hitze, welche sich nach außen hin als Verlangen, Ausdauer und Leidenschaft zeigt. Durch Selbstdisziplin und Willenskraft können sich Hindernisse im physischen, sowie im energetischen Körper lösen.


    4.     Svadhyaya = Selbststudium, Selbstreflexion

    Das vierte Niyama bezieht sich auf das stetige Studieren und die Auseinandersetzung mit den Schriften. Dieses Gebot beinhaltet auch das Reflektieren eigener Grenzen und Möglichkeiten.


    5.     IshvaraPranidhana = Vertrauen an etwas Höherem

    IshvaraPranidhana ist die Hingabe an etwas Größeres, was gleichzeitig die Anerkennung eigener Grenzen voraussetzt. Vertrauen in diese höhere Kraft zu setzen und sich von dieser leiten und tragen zu lassen, ist dabei von großer Bedeutung.


    Wir freuen uns unglaublich, euch Yoga in allen seinen Facetten nun wieder nah und persönlich in unseren Yogastunden weitergeben zu können!

    Denn Yoga macht frei, glücklich und verbindet!

    Love💕

    Katharina

  • Juhu! Ab dem 6. Juni öffnen wir endlich wieder unser Studio!!!

    veröffentlicht am 03.06.2021

    Wir freuen uns unglaublich, dass es nach dieser langen Zeit endlich wieder etwas vorwärts geht und wir können es kaum abwarten, euch wiederzusehen.

    Damit wir alle sicher und gesund gemeinsam Yoga praktizieren können, gilt für die Vor-Ort-Klassen im Studio folgendes Hygienekonzept:


    Testpflicht und Nachweis der Gesundheit

    Laut der aktuellen Landesverordnung besteht in Gruppen bis 10 Personen keine Testpflicht. Dennoch bitten wir euch, nur dann zu uns ins Studio zu kommen, wenn ihr

    • Einen Nachweis eines Schnelltest-Ergebnis aus einem Testzentrum habt. (nicht älter als 24 Stunden) Wir halten für euch Schnelltests vor Ort vorrätig, die ihr käuflich erwerben könnt.
    • Nachweis eines PCR-Test-Ergebnis (nicht älter als 48 Stunden)
    • Ärztliche Bescheinigung über eine überstandenen COVID 19 Erkrankung
    • Bescheinigung über einen vollständigen Impfschutz, bei der die 2. Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt

    Verbindliche Anmeldung und Klassengröße

    Da die Klassengröße für alle Klassenformen limitiert ist, müsst ihr euch vorher verbindlich anmelden. Hierfür geht ihr auf die Kursplan-Seite unserer Website und klickt in dem Kursplan auf die Klasse, an der ihr teilnehmen wollt. Eure Anmeldung ist verbindlich und kann spätestens 8 Stunden vor Kursbeginn noch storniert werden. Sobald die Klasse ausgebucht ist, kannst du dich auf die Warteliste setzen und bekommst eine Nachricht von Eversports (nur automatisch per App), falls eine Matte frei geworden ist.

    Solltest du eine Mitgliedschaft besitzen und du nicht erscheinst, stellen wir dir den regulären Einzelklassenpreis von 16€ in Rechnung.


    Registrierpflicht

    Wir sind verpflichtet zu jedem Kurs abbilden können, wer genau da war. Das geschieht einerseits über die Anmeldung per Eversports und zusätzlich bitten wir dich, dich über die sogenannte Luca App anzumelden. Bitte registriere dich vor jeder Klasse mit der App, indem du den QR-Code bei uns im Yogaraum einscannst.


    Maskenpflicht

    Komm mit deiner Maske zu uns ins Studio und begib dich mit deiner Matte direkt in den Kursraum auf deinen, dir zugewiesenen Platz. Um frei Praktizieren zu können, kannst du dort gern deine Maske ablegen, wenn du das möchtest. Du kannst sie natürlich auch gern während deiner Praxis tragen. Nach der Klasse lege dir die Maske bitte wieder an und verlasse zügig das Studio.


    Yogamatten und Hilfsmittel

    Bitte bringe bitte weiterhin deine eigene Yogamatte (gereinigt) auch auch benötigte Hilfsmittel (Decken/Bolster) mit. Wir dürfen nach wie vor keine Decken und Bolster an euch verteilen. Du hast noch keine eigene Matte, Blöcke oder Gurte? In unserem Shop findest du sicher die Richtige für dich.


    Belüftung

    Unsere Yogaräume verfügen über hochwertige Luftreiniger, die effizient Viren, Bakterien und Keime aus der Luft reduzieren. Zusätzlich stellen wir durch unsere hochmoderne Lüftungsanlage die ausreichende Belüftung vor, während und nach den Klassen sicher.


    Hände waschen und desinfizieren

    Desinfiziere dir direkt am Eingang deine Hände. Wir haben alles für dich vorbereitet. Du findest auch in den Yogaräumen Möglichkeiten zum Hände desinfizieren. Bitte wasche dir sowohl vor als auch nach dem Üben die Hände. In unseren Studios stehen Seife und Papiertücher bereit.


    Husten- und Nies-Etikette

    Huste und niese möglichst immer in die Armbeuge oder in ein Taschentuch. Taschentücher anschließend direkt entsorgen. Hände waschen nicht vergessen.


    Toiletten und Duschen

    Toiletten sind geöffnet. Auch hier findet ihr Desinfektionsmittel.


    Umkleiden

    Die Umkleiden sind geöffnet. Bitte benutzt diese einzeln.


    Getränke

    Bring dir etwas zu trinken mit. Bis auf weiteres können wir dir keine Getränke anbieten.


    Habt euch lieb ohne Körperkontakt: Wir bitten euch vorübergehend auf enge Interaktionen wie Hände geben oder Umarmungen zur Begrüßung zu verzichten.


    Genieße Deine Praxis: Unsere Lehrer:innen verzichten auf physische Adjustments.


    Bitte bleibe zuhause, falls es dir nicht gut geht. Du fehlst uns sehr, aber die Gesundheit von allen Praktizierenden und der unterrichtenden Lehrer:innen hat Priorität. Auch unser Team ist angewiesen nur zu unterrichten, wenn sie gesund sind. Du kannst auch weiterhin online mit uns üben.

    Unsere Yogaräume werden täglich gereinigt und die Kontaktflächen vor jedem Kurs desinfiziert. Alle Lehrer*innen und Teilnehmenden verpflichten sich zu der Einhaltung des Hygienekonzept und den notwendigen Maßnahmen.

    Lovelovelove💕💕💕

    Euer Team der Yogaschule Flensburg

  • Monatsinspiration Mai - HAPPY FEET. Gesunde Füße durch Yoga

    veröffentlicht am 09.05.2021

    Ich gehöre zu den Menschen, die - sobald es dauerhaft draußen über 10 Grad hat - die Socken aus dem Wäscheschrank verbannt und die Barfuß-Zeit einläutet.

    Da wir Yoginis und Yogis sowieso barfuß auf die Matte steigen, haben wir eh ein hoffentlich liebevolles Verhältnis zu unseren Füßen und doch lohnt es sich immer wieder, den Fokus auf unsere Basis und Fundament zu richten.

    Denn unsere Füße sind ein Meisterwerk der Natur. Bis zu 20.000 Schritte tragen sie uns jeden Tag. Sie tragen uns sicher durch unser ganzes Leben. Und doch widmen wir uns ihnen viel zu selten.

    28 Knochen sind über 33 Gelenke miteinander verbunden und über 100 Bänder halten sie zusammen. 25 Muskeln mit ihren starken Sehnen sorgen für die Bewegung und für festen Stand. 90.000 Schweißdrüsen dienen zur Temperaturregulierung und zum Ausscheiden von Reststoffen. Die Achillessehne kann ein Gewicht von etwa einer Tonne widerstehen

    Füße sind ein elementarer Teil des Gesamtkunstwerks Körper. Warum du deine Füße unbedingt lieben solltest, wieso Yoga dir dabei hilft – und mit welchen Asanas du ihnen etwas Gutes tust.


    Füße im Alltag: Zu wenig Aufmerksamkeit und Bewegung

    Für Babys sind die eigenen Füße das liebste Spielzeug. Mit einem Jahr beginnst du, dich aufzurichten und alles zu erkunden. Deine Füße tragen von diesem Moment an deine einzigartige aufrechte Haltung. Deine Fußmuskulatur bildet sich aus, und du lernst sie harmonisch einzusetzen, damit sie dich mit Leichtigkeit durchs Leben trägt.

    Doch dann erlischt deine mühevoll aufgebaute Liebe. Du beginnst vielleicht, deine Füße zu verstecken, trägst feste und oft unbequeme Schuhe, läufst auf gepflasterten Wegen. Dadurch spürst du dein Fundament nicht mehr und verlierst das intuitive Gefühl, das Körpergewicht gleichmäßig zu verteilen. Hinzu kommen Angewohnheiten, im Alltag das Gewicht unbewusst immer auf ein und dasselbe Bein zu verlagern.

    Was folgt: Vor allem die vielen kleinen Muskeln des Fußes verkümmern und werden steif. Deine Füße sind unterfordert, kaum durchblutet, kalt und blässlich. Auch ein Grund, warum du sie vielleicht hin und wieder verstört anblickst. Lebhaft sieht anders aus. Es entstehen Fußfehlstellungen (z. B. Hohl- oder Plattfuß) und Erkrankungen (z. B. Hallux, Fersensporn), die sich auf den ganzen Körper auswirken können.


    Die Struktur und Anatomie der Füße

    Um die Zusammenhänge besser zu verstehen, braucht es ein Grundverständnis davon, wie deine Füße funktionieren.

    Dreidimensionale Fußgewölbestruktur: 

    Betrachten wir die Fußsohle, bilden drei Punkte die Basis: der Großzehballen, der Kleinzehballen und die Ferse. Miteinander verbunden bilden sie ein Dreieck. Zwischen diesen Punkten liegen drei Fußgewölbe: das Quergewölbe, das mittlere und seitliche Längsgewölbe. Drei muskulär angehobene Hohlräume, die deine Körperhaltung maßgeblich unterstützen. Auf diesen drei Punkten verteilt sich unser Körpergewicht, sie haben den meisten Kontakt zur Erde.

    Muskelschichten und Knochen: Die Fußmuskeln kannst du grob in Zehenbeuger und Zehenstrecker unterteilen. Es gibt insgesamt vier Muskelschichten und unglaubliche 28 Knochen im Fuß, die es dir ermöglichen, dich flexibel auf jedem Untergrund fortzubewegen. Vereinfacht gesagt, gibt es tiefe Muskelschichten und die Sehnenplatte, die äußerste Schicht. Verkümmern die tiefer liegenden Muskelschichten, fängt die Sehnenplatte den gesamten Druck auf. Sie verhindert zwar, dass du einfach umfällst, hält aber dem Druck nicht langfristig stand.

    Kettenreaktion im Körper: Aktivierst du dein dreidimensionales Fußgewölbe, schaffst du nicht nur eine stabile Basis, sondern zentrierst deinen gesamten Körper. Von ganz alleine sortieren sich deine Gelenke von unten nach oben (Fuß-, Knie- und Hüftgelenk und unsere Wirbelsäule). Sind die Füße symmetrisch ausgerichtet, ist es auch der gesamte Körper. Das liegt daran, dass zwei Muskeln jeweils von einer Seite unseren Fuß wie ein Steigbügel umschließen. Zusätzlich durchziehen Faszien wie ein umfassendes Netzwerk den gesamten Körper. Alles hängt zusammen.


    3 ausgewählte Yoga-Übungen für deine Füße

    Wenn du verstanden hast, welche Bedeutung gesunde Füße für dein Leben haben, weißt du auch, wofür du praktizierst. Mit diesem Bewusstsein und vor allem einer positiven Intention kannst du deine Yogapraxis entscheidend beeinflussen.

    1. Zehensitz – Vadrasana

    Diese Asana ist wahrlich kein Zuckerschlecken, dafür ist sie wirksam und weckt ganz sicher nicht nur die Lebensgeister deiner Füße auf. Versprochen. Einmal drin, willst du vermutlich nach einer Schrecksekunde direkt wieder raus – und zwar möglichst hektisch. Atmen ist die Lösung. Denn diese Übung fördert die Beweglichkeit und Kraft deines Fußgelenks sowie die Mobilität deiner Fußsohle und Zehen. Und auch wenn die Übung „Toe Breaker“ genannt wird, kann ich dir diese Sorge direkt nehmen. Aber ich weiß, es fühlt sich genauso an.

    Anleitung für den Zehensitz

    1. Komm in den Vierfüßlerstand. Bring die Knie und Füße zusammen.
    2. Stell die Zehen um und setze dich mit der Ausatmung achtsam auf die Fersen ab.
    3. Deine Füße sind aktiv, dein Bauchnabel ist nach innen gezogen, dein Blick fixiert.
    4. Übe mit deinem Körpergewicht Druck auf die Zehen aus, bis du eine Dehnung in den Zehengelenken spürst.
    5. Bleibe hier für eine Minute und löse dann mit einem Seufzen die Übung auf.

    Variationen: Ist die Intensität zu hoch, lass die Hüfte zu Beginn oben und stütz dich weiterhin mit den Handflächen am Boden ab.

    2. Baum – Vrsksasana

    Wie du gelernt hast, entstehen viele Beschwerden durch ein hohes oder flaches Fußgewölbe. Um diese Kraft in der Fußsohle wieder zu aktivieren, ist Vrsksasana ideal. Ganz nebenbei benötigst du dabei so viel Konzentration, dass deine Gedanken sich von ganz alleine verlangsamen.

    3. Seitliche Beindehnung – Parsvottanasana-Variation

    Die Wirkungen der seitlichen Flankendehnung sind vielfältig. Bezogen auf die Füße ist die Asana der reinste Balsam. Konkret kräftigt sie im hinteren Fuß die Fußaußenkante, indem du den Boden bewusst wegschiebst. Im vorderen Fuß schiebst du wiederum die Zehen bewusst in die Matte und stärkst so die vielen kleinen Muskeln und Gelenke. Du zwingst die Längs- und auch das Quergewölbe zum Arbeiten, und das ist genau das, was dich aus den Fehlstellungen herausbringt.


    Anleitung für Parshvottanasana

    1. Stehe in Tadasana. Mach einen Schritt nach hinten und erde die Fußaußenkante parallel zum kurzen Mattenrand.
    2. Richte dein Becken parallel nach vorn aus und bring die Hände an die Hüfte.
    3. Atme ein und mache dich groß. Atme aus und beuge deinen gestreckten Rumpf über das vordere Bein. Setze die Hände am Boden ab.
    4. Ziehe die Hüfte des vorderen Beines bewusst nach hinten.
    5. Achte darauf, die hintere Fußsohle fest im Boden zu verwurzeln. Drücke den Großzehballen des vorderen Fußes aktiv in die Matte.
    6. Bleibe hier für zehn Atemzüge.
    7. Hebe deinen Rumpf und mach einen Schritt nach vorn in Tadasana.


    Tipps für den Alltag: Was du für deine Füße tun kannst

    • Laufe hin und wieder bewusst barfuß: Warum nur in der Yogastunde? Egal ob Wiese oder warmer Asphalt im Sommer. Automatisch verlangsamt sich deine Schrittgeschwindigkeit, du wirst leichtfüßig. Achte bewusst darauf, die Ferse geradlinig und auch Groß- und Kleinzehballen gleichzeitig aufzusetzen. Na gut, die Füße werden schwarz und die Hornhaut, die du immer so gerne bekämpfen möchtest, ist sichtlich motiviert. Deine Füße sind aber voll gefordert, und ganz nebenbei ist das Gefühl, die Erde unter dir zu spüren, unbeschreiblich. Variiere dein Tempo, spaziere auf Sand, Kies oder Wiese und spüre die Unterschiede.
    • Erwecke deine Füße durch Selbstmassage zum Leben: Setze dich bequem auf den Fußboden und reibe erst einmal kräftig mit beiden Händen einen Fuß. Wohlige Wärme breitet sich aus. Das nennt man Durchblutung. Dann kannst du loslegen: Knete deinen Fuß, biege ihn dabei intuitiv hin und her, massiere ihn mit deinen Fingerkuppen. Nimm dabei bewusst die Struktur deines Fußes wahr. Fühlt sich besonders morgens nach dem Aufstehen wie ein kleiner Wachmacher an.
    • Achte auf die richtige Passform deiner Schuhe: Nichts ist einfacher als das. Die Auswahl deines Schuhwerks und die richtige Passform haben enorme Auswirkungen auf die Gesundheit deiner Füße. Deine Füße sollten sich nicht eingeengt fühlen, vermeide Druck. Verzichte möglichst auf hohe Absätze oder schaffe zumindest Abwechslung in der Absatzhöhe. Deine Füße brauchen diesen Freiraum. Je mehr du die Wahrnehmung für deine Basis schärfst, desto eher spürst du, was gut für deine Füße ist. Manchmal reicht schon die richtige Schuhgröße.

    Happy Feet - im Mai wird das unser Fokus in unseren Yogastunden sein. Viel Spaß und Neugierde beim Praktizieren!

    Love💕

    Katharina

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       unsere
Philosophie

„Yoga ist für alle da.“

Das ist unsere Überzeugung. Und deshalb möchten wir mit der Yogaschule Flensburg viele Menschen für Yoga begeistern.

Egal wie wie alt, egal wie fit - du kannst jederzeit mit Yoga anfangen. Mit unseren Räumen hat Die Yogaschule Flensburg für dich einen Ort geschaffen, in dem du dich wohlfühlen, entspannen und dir immer wieder eine Auszeit nehmen kannst. Eine Auszeit vom schnelllebigen Alltag, um Kraft zu tanken und ganz zu dir zu kommen. Hier darfst du ganz du selbst sein, dich neu entdecken und erfahren - ganz zufrieden mit dir werden.

Wir haben uns bewusst für das Wort „Schule“ entschieden. Es kommt aus dem Altgriechischem „schola“ und bedeutet so viel wie „Freie Zeit“ oder „Muße“. Finde in deiner kostbaren freien Zeit Ruhe in der Yogaschule Flensburg, entdecke dich offen und neugierig mit allen tollen Möglichkeiten, die noch in dir – und in uns allen – stecken! Und das alles, ganz so wie es sich für eine Schule „gehört“, in einer lebendigen und warmherzigen Gemeinschaft: unterstützend, voneinander lernend und miteinander wachsend.
Darauf freuen wir uns riesig!

Katharina & das Team der Yogaschule Flensburg