Einblicke in den
Standort Hochfeld

       Yogaschule Flensburg
goes Flensbloc!

Seit August 2020 gibt es uns nun auch auf der anderen Fördeseite. Unser zweiter Standort befindet sich auf der Westlichen Höhe, in der Boulderhalle Flensbloc. In dem wunderschönen 65qm großen Yogaraum mit warmer Atmosphäre, bieten wir dir unsere bewährten Yogaschule Flensburg Kurse an. Diese kannst du ganz bequem über unseren Stundenplan und mit allen üblichen Karten buchen.

Der Standort Flensbloc befindet sich in der Westerallee 159, 24941 Flensburg. Er ist über die B 199 von allen Richtungen aus gut zu erreichen und es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.

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Neues
       aus der Yogaschule

  • Monatsinspiration Mai - HAPPY FEET. Gesunde Füße durch Yoga

    veröffentlicht am 09.05.2021

    Ich gehöre zu den Menschen, die - sobald es dauerhaft draußen über 10 Grad hat - die Socken aus dem Wäscheschrank verbannt und die Barfuß-Zeit einläutet.

    Da wir Yoginis und Yogis sowieso barfuß auf die Matte steigen, haben wir eh ein hoffentlich liebevolles Verhältnis zu unseren Füßen und doch lohnt es sich immer wieder, den Fokus auf unsere Basis und Fundament zu richten.

    Denn unsere Füße sind ein Meisterwerk der Natur. Bis zu 20.000 Schritte tragen sie uns jeden Tag. Sie tragen uns sicher durch unser ganzes Leben. Und doch widmen wir uns ihnen viel zu selten.

    28 Knochen sind über 33 Gelenke miteinander verbunden und über 100 Bänder halten sie zusammen. 25 Muskeln mit ihren starken Sehnen sorgen für die Bewegung und für festen Stand. 90.000 Schweißdrüsen dienen zur Temperaturregulierung und zum Ausscheiden von Reststoffen. Die Achillessehne kann ein Gewicht von etwa einer Tonne widerstehen

    Füße sind ein elementarer Teil des Gesamtkunstwerks Körper. Warum du deine Füße unbedingt lieben solltest, wieso Yoga dir dabei hilft – und mit welchen Asanas du ihnen etwas Gutes tust.


    Füße im Alltag: Zu wenig Aufmerksamkeit und Bewegung

    Für Babys sind die eigenen Füße das liebste Spielzeug. Mit einem Jahr beginnst du, dich aufzurichten und alles zu erkunden. Deine Füße tragen von diesem Moment an deine einzigartige aufrechte Haltung. Deine Fußmuskulatur bildet sich aus, und du lernst sie harmonisch einzusetzen, damit sie dich mit Leichtigkeit durchs Leben trägt.

    Doch dann erlischt deine mühevoll aufgebaute Liebe. Du beginnst vielleicht, deine Füße zu verstecken, trägst feste und oft unbequeme Schuhe, läufst auf gepflasterten Wegen. Dadurch spürst du dein Fundament nicht mehr und verlierst das intuitive Gefühl, das Körpergewicht gleichmäßig zu verteilen. Hinzu kommen Angewohnheiten, im Alltag das Gewicht unbewusst immer auf ein und dasselbe Bein zu verlagern.

    Was folgt: Vor allem die vielen kleinen Muskeln des Fußes verkümmern und werden steif. Deine Füße sind unterfordert, kaum durchblutet, kalt und blässlich. Auch ein Grund, warum du sie vielleicht hin und wieder verstört anblickst. Lebhaft sieht anders aus. Es entstehen Fußfehlstellungen (z. B. Hohl- oder Plattfuß) und Erkrankungen (z. B. Hallux, Fersensporn), die sich auf den ganzen Körper auswirken können.


    Die Struktur und Anatomie der Füße

    Um die Zusammenhänge besser zu verstehen, braucht es ein Grundverständnis davon, wie deine Füße funktionieren.

    Dreidimensionale Fußgewölbestruktur: 

    Betrachten wir die Fußsohle, bilden drei Punkte die Basis: der Großzehballen, der Kleinzehballen und die Ferse. Miteinander verbunden bilden sie ein Dreieck. Zwischen diesen Punkten liegen drei Fußgewölbe: das Quergewölbe, das mittlere und seitliche Längsgewölbe. Drei muskulär angehobene Hohlräume, die deine Körperhaltung maßgeblich unterstützen. Auf diesen drei Punkten verteilt sich unser Körpergewicht, sie haben den meisten Kontakt zur Erde.

    Muskelschichten und Knochen: Die Fußmuskeln kannst du grob in Zehenbeuger und Zehenstrecker unterteilen. Es gibt insgesamt vier Muskelschichten und unglaubliche 28 Knochen im Fuß, die es dir ermöglichen, dich flexibel auf jedem Untergrund fortzubewegen. Vereinfacht gesagt, gibt es tiefe Muskelschichten und die Sehnenplatte, die äußerste Schicht. Verkümmern die tiefer liegenden Muskelschichten, fängt die Sehnenplatte den gesamten Druck auf. Sie verhindert zwar, dass du einfach umfällst, hält aber dem Druck nicht langfristig stand.

    Kettenreaktion im Körper: Aktivierst du dein dreidimensionales Fußgewölbe, schaffst du nicht nur eine stabile Basis, sondern zentrierst deinen gesamten Körper. Von ganz alleine sortieren sich deine Gelenke von unten nach oben (Fuß-, Knie- und Hüftgelenk und unsere Wirbelsäule). Sind die Füße symmetrisch ausgerichtet, ist es auch der gesamte Körper. Das liegt daran, dass zwei Muskeln jeweils von einer Seite unseren Fuß wie ein Steigbügel umschließen. Zusätzlich durchziehen Faszien wie ein umfassendes Netzwerk den gesamten Körper. Alles hängt zusammen.


    3 ausgewählte Yoga-Übungen für deine Füße

    Wenn du verstanden hast, welche Bedeutung gesunde Füße für dein Leben haben, weißt du auch, wofür du praktizierst. Mit diesem Bewusstsein und vor allem einer positiven Intention kannst du deine Yogapraxis entscheidend beeinflussen.

    1. Zehensitz – Vadrasana

    Diese Asana ist wahrlich kein Zuckerschlecken, dafür ist sie wirksam und weckt ganz sicher nicht nur die Lebensgeister deiner Füße auf. Versprochen. Einmal drin, willst du vermutlich nach einer Schrecksekunde direkt wieder raus – und zwar möglichst hektisch. Atmen ist die Lösung. Denn diese Übung fördert die Beweglichkeit und Kraft deines Fußgelenks sowie die Mobilität deiner Fußsohle und Zehen. Und auch wenn die Übung „Toe Breaker“ genannt wird, kann ich dir diese Sorge direkt nehmen. Aber ich weiß, es fühlt sich genauso an.

    Anleitung für den Zehensitz

    1. Komm in den Vierfüßlerstand. Bring die Knie und Füße zusammen.
    2. Stell die Zehen um und setze dich mit der Ausatmung achtsam auf die Fersen ab.
    3. Deine Füße sind aktiv, dein Bauchnabel ist nach innen gezogen, dein Blick fixiert.
    4. Übe mit deinem Körpergewicht Druck auf die Zehen aus, bis du eine Dehnung in den Zehengelenken spürst.
    5. Bleibe hier für eine Minute und löse dann mit einem Seufzen die Übung auf.

    Variationen: Ist die Intensität zu hoch, lass die Hüfte zu Beginn oben und stütz dich weiterhin mit den Handflächen am Boden ab.

    2. Baum – Vrsksasana

    Wie du gelernt hast, entstehen viele Beschwerden durch ein hohes oder flaches Fußgewölbe. Um diese Kraft in der Fußsohle wieder zu aktivieren, ist Vrsksasana ideal. Ganz nebenbei benötigst du dabei so viel Konzentration, dass deine Gedanken sich von ganz alleine verlangsamen.

    3. Seitliche Beindehnung – Parsvottanasana-Variation

    Die Wirkungen der seitlichen Flankendehnung sind vielfältig. Bezogen auf die Füße ist die Asana der reinste Balsam. Konkret kräftigt sie im hinteren Fuß die Fußaußenkante, indem du den Boden bewusst wegschiebst. Im vorderen Fuß schiebst du wiederum die Zehen bewusst in die Matte und stärkst so die vielen kleinen Muskeln und Gelenke. Du zwingst die Längs- und auch das Quergewölbe zum Arbeiten, und das ist genau das, was dich aus den Fehlstellungen herausbringt.


    Anleitung für Parshvottanasana

    1. Stehe in Tadasana. Mach einen Schritt nach hinten und erde die Fußaußenkante parallel zum kurzen Mattenrand.
    2. Richte dein Becken parallel nach vorn aus und bring die Hände an die Hüfte.
    3. Atme ein und mache dich groß. Atme aus und beuge deinen gestreckten Rumpf über das vordere Bein. Setze die Hände am Boden ab.
    4. Ziehe die Hüfte des vorderen Beines bewusst nach hinten.
    5. Achte darauf, die hintere Fußsohle fest im Boden zu verwurzeln. Drücke den Großzehballen des vorderen Fußes aktiv in die Matte.
    6. Bleibe hier für zehn Atemzüge.
    7. Hebe deinen Rumpf und mach einen Schritt nach vorn in Tadasana.


    Tipps für den Alltag: Was du für deine Füße tun kannst

    • Laufe hin und wieder bewusst barfuß: Warum nur in der Yogastunde? Egal ob Wiese oder warmer Asphalt im Sommer. Automatisch verlangsamt sich deine Schrittgeschwindigkeit, du wirst leichtfüßig. Achte bewusst darauf, die Ferse geradlinig und auch Groß- und Kleinzehballen gleichzeitig aufzusetzen. Na gut, die Füße werden schwarz und die Hornhaut, die du immer so gerne bekämpfen möchtest, ist sichtlich motiviert. Deine Füße sind aber voll gefordert, und ganz nebenbei ist das Gefühl, die Erde unter dir zu spüren, unbeschreiblich. Variiere dein Tempo, spaziere auf Sand, Kies oder Wiese und spüre die Unterschiede.
    • Erwecke deine Füße durch Selbstmassage zum Leben: Setze dich bequem auf den Fußboden und reibe erst einmal kräftig mit beiden Händen einen Fuß. Wohlige Wärme breitet sich aus. Das nennt man Durchblutung. Dann kannst du loslegen: Knete deinen Fuß, biege ihn dabei intuitiv hin und her, massiere ihn mit deinen Fingerkuppen. Nimm dabei bewusst die Struktur deines Fußes wahr. Fühlt sich besonders morgens nach dem Aufstehen wie ein kleiner Wachmacher an.
    • Achte auf die richtige Passform deiner Schuhe: Nichts ist einfacher als das. Die Auswahl deines Schuhwerks und die richtige Passform haben enorme Auswirkungen auf die Gesundheit deiner Füße. Deine Füße sollten sich nicht eingeengt fühlen, vermeide Druck. Verzichte möglichst auf hohe Absätze oder schaffe zumindest Abwechslung in der Absatzhöhe. Deine Füße brauchen diesen Freiraum. Je mehr du die Wahrnehmung für deine Basis schärfst, desto eher spürst du, was gut für deine Füße ist. Manchmal reicht schon die richtige Schuhgröße.

    Happy Feet - im Mai wird das unser Fokus in unseren Yogastunden sein. Viel Spaß und Neugierde beim Praktizieren!

    Love💕

    Katharina

  • Monatsinspiration April - DAS KRONENCHAKRA

    veröffentlicht am 07.04.2021

    Manchmal werde ich gefragt, wie ich es schaffe, auch in dieser Zeit noch positiv zu bleiben. Habe ich denn gar keine (Existenz-) Ängste und bin ich nicht manchmal auch mutlos?

    Als Erstes: natürlich habe ich auch Tage, an denen alles irgendwie einfach nur doof, nervig und anstrengend ist. Und an denen ich alles andere als hoffnungsfroh gestimmt bin.

    Und das ist auch mehr als normal und auch total OK.

    Was ich allerdings schon immer gehabt habe, ist so eine Art Grundvertrauen ins Leben. Das wurde mir sicherlich in die Wiege gelegt, da ich sehr religiös erzogen wurde. Mittlerweile habe ich mit Religion nicht mehr so viel am Hut, aber dieses Wissen oder dieses Gefühl, dass da irgendetwas ist, was größer und höher als ich bin, ist immer noch da. 

    Ich kann dieses Gefühl gar nicht so richtig beschreiben und diese Tatsache macht eben auch das Besondere dieses Zustandes aus. Das “Nicht-Beschreibbare".

    Im Yoga wird dieses Unbeschreibliche auch „Das Göttliche“ oder „Das Universelle“ genannt. Du kannst es auch „Liebe“ oder „Das Unendliche“ nennen. Oder auch einfach nur Verbindung. Es ist der Zustand oder der Raum, in dem alles miteinander verbunden ist. 

    Es gibt sogar einen Bereich in unserem Körper- und Energiesystem, welcher in direkter Verbindung mit diesem Universellem steht: Das Kronenchakra oder auch Sahasrara Chakra.

    Das Kronenchakra ist dein Zugang zum Universum, und es unterscheidet sich von deinen anderen Chakren dadurch, dass es sich außerhalb des physischen Körpers befindet – nämlich oberhalb deines Scheitels, dort, wo du eine Krone platzieren würdest. Der Sanskritname Sahasrara kann als „1000 Blütenblätter” übersetzt werden. Dementsprechend ist Symbol des siebten Chakras ein tausendblättriger Lotus. Die Farbe, die dem Chakra zugeordnet ist, ist violett beziehungsweise durchsichtig.

    Die dem Kronenchakra zugeordneten Drüsen sind die Hypophyse – sie ist für die Regulation des gesamten Hormonsystems zuständig – die Zirbeldrüse und der Hypothalamus. Damit steht das Kronenchakra für die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und das gesamte vegetative Nervensystem.

    Energetisch ist das siebte Chakra auch mit dem ersten Chakra, Muladhara Chakra, verbunden. Eine Aktivierung oder Öffnung des obersten Chakras benötigt auch immer Verwurzelung und so ein balanciertes Wurzelchakra. 


    Was ein ausbalanciertes Kronenchakra kann

    Wenn sich unser siebtes Chakra voll entfaltet, spüren wir die eigene Grenzenlosigkeit. Wir sehen nicht mehr nur noch uns, unsere Ziele und unser Sein, sondern fühlen die Verbindung zu allem, was ist. Unsere Energie verbindet sich mit der Energie einer höheren Macht, wir erhalten Führung und sehen mit nie dagewesener Klarheit auf die Gegenwart. Zeit und Raum sind plötzlich belanglos, genauso wie alle früheren Gedanken unseres Egos. Wo wir bei der Entfaltung des Stirnchakras noch unsere Intuition und unser Wissen erweitert haben, erweitert sich hier unser Sein. Wir erfahren, was es heißt zu wissen. Der tausendblättrige Lotus ist geöffnet, die Energien fließen frei und wir sind in Frieden.

    Psychologische Themen des Kronenchakras

    Wie alle Chakren kann auch dieses Chakra blockiert sein, so dass sich Themen unseres Lebens hier zeigen. Wenn du wissen willst, wie es um dein Kronenchakra bestellt ist, dann prüf für dich die folgenden Fragen. 

    • Fehlt dir die Lebensfreude? Neigst du zu Depressionen?
    • Findest du nur schwer Zugang zu höheren Welten?
    • Ist es schwierig für dich glauben zu können?
    • Bist du selten im „Jetzt“, sondern grübelst eher über die Vergangenheit oder Zukunft?
    • Fühlst du dich, als würde ein grauer Schleier über dir und allem anderen liegen?
    • Hast du manchmal keine Lust mehr und verlierst den Lebensmut?
    • Kannst du dir gar nicht vorstellen, dass es eine Art Sein nach dem Tod gibt?


    Körperliche Themen beim Kronenchakra

    Wie oben schon beschrieben, wird das Kronenchakra unserer Zirbeldrüse zugeordnet, die (obwohl sie so winzig ist) ganz schön wichtig für unseren Körper und unser Wohlbefinden ist. Sie produziert unter anderem Melantonin, was wir für einen guten, erholsamen Schlaf brauchen. Melantonin verhindert unter anderem die Schäden, die freie Radikale in unserem Körper anrichten können – beispielsweise in unserem Gehirn. Hier eine kleine Liste mit weiteren Beschwerden, die in Zusammenhang mit unserem Kronenchakra gebracht werden:

    • Schlafprobleme
    • Alle Arten von chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen
    • Starke Schwächung der Immunabwehr
    • Starkes Gefühl von Erschöpfung und Kraftlosigkeit


    Was diesem Chakra gut tut

    Das Kronenchakra krönt unsere Reise und verbindet uns in einem Moment tiefen Erlebens. Wenn du hier Erkenntnisse und Balance fördern willst, dann versuch mal:

    • dich mit den Farben Weiß und Violett zu umgeben
    • möglichst viel Zeit draußen zu verbringen. Versuche, die Energie der Natur aufzunehmen und auch regelmäßig Sonne zu tanken. Optimal ist es, wenn du deine Meditationen nach draußen verlegen kannst. In der Nähe vom Wasser oder im Wald, wo du komplett abschalten und dich mit Mutter Natur verbinden kannst.
    • generell: regelmäßig in die Stille gehen, meditieren
    • Kapalabhati (Feueratem) – dann in die Stille gehen, deine Schädeldecke fühlen

      

    Asanas für dein Kronenchakra

    Es gibt ein paar Asanas, die hier einfach guttun und dir helfen können, dein Chakra zu balancieren. 

    • Kopfstand (Sirsasana)
    • Lotussitz, oder einfacher Schneidersitz, wenn es deine Hüften und Knie im Lotussitz nicht mögen. Die Konzentration liegt hierbei auf der Schädelmitte und dem Raum darüber, so als würdest du deine eigene Krone spüren

    Probiere es einfach mal aus. Auch in unseren Yogastunden wirst du den Fokus diesen Monat immer wieder entdecken und vertiefen können. Denn gerade bei den feinenergetischen Themen ist es sooo wichtig, dass du deine Erfahrungen machst und selber für dich herausfindest, ob es zu dir passt oder nicht.

    Mit den Chakren zu arbeiten kann eine superschöne Bereicherung für deine innere Arbeit sein.

    Viel Freude dabei!

    Love💕

    Katharina

  • Monatsinspiration März - YOGA FÜR MEHR KREATIVITÄT

    veröffentlicht am 07.03.2021

    “Es spielt keine Rolle, ob du malst, bildhauerst oder Schuhe machst, ob du Gärtner, Bauer, Fischer oder Zimmermann bist. Das spielt keine Rolle. Was zählt ist, ob du deine innerste Seele in das hineingibst, was du erschaffst. Dann haben deine schöpferischen Produkte etwas von der Qualität des Göttlichen.” – Osho

    Als Kind war ich ohne Ende kreativ: ich habe für mein Leben gerne gebastelt, gemalt und gesungen. Ich habe mir gar keinen Kopf darum gemacht, ob ich es gut genug mache oder ob es irgendwie perfekt ist. 

    Kreativ zu leben ist eines der natürlichsten Dinge überhaupt. Die Frage ist nur: was ist passiert, dass wir aufgehört haben, die Schätze, die in uns verborgen liegen, hervorzubringen?

    Ich glaube daran, dass wir alle so etwas wie wandelnde Lagerstätten verborgener Schätze sind.

    Ich glaube, dass dies eines der ältesten und großzügigsten Streiche ist, den das Universum uns Menschen spielt, sowohl zu seinem eigenen als auch zu unserem Vergnügen.

    Tief in uns allen versteckt es unbekannte Edelsteine und tritt dann einen Schritt zurück und verfolgt, ob wir sie finden.

    Die Jagd danach, die Juwelen zu bergen – das ist kreatives Leben.

    Der Mut, sich überhaupt auf diese Jagd zu begeben – das ist es, was eine alltägliche Existenz von einer magischeren unterscheidet.

     Wenn ich hier von „kreativen Leben“ schreibe, so meine ich damit nicht unbedingt ein Leben, das sich professionell oder ganz ausschließlich den Künsten widmet.

    Nein, ich fasse den Begriff etwas weiter. Ich spreche von einem Leben, das von Neugier getrieben ist und weniger von Angst.

     Ein kreatives Leben ist ein intensives Leben. Ein größeres Leben, ein glücklicheres Leben, ein erweitertes Leben und ein verdammt viel interessanteres Leben.

    Auf diese Weise zu leben- kontinuierlich und stur die Juwelen hervorzuholen, die in dir verborgen liegen -, ist eine Kunst, in sich und für sich.

    Denn ein kreatives Leben ist der Ort, an dem die große Magie immer zuhause sein wird.

     “Sein ist gleichbedeutend mit Kreativsein. Es ist unmöglich, zu sein und nicht kreativ zu sein.” – Osho

     

    Yoga kann dir helfen, dich wieder mit deiner kreativen Quelle – den Juwelen – zu verbinden. 

    In der Stille, die du erfahren kannst, wenn du meditierst oder Asanas übst, kommst du mit dir selbst mehr in Kontakt. Mit deiner Essenz. Und deiner Kreativität. 

    Es gibt diverse wissenschaftliche Studien, die belegen, dass über Meditation und den yogischen Atem die Alpha-Wellen in unserem Gehirn zunehmen. Wir erleben weniger Ruhelosigkeit und Stress und sind kreativer (by the way: Stress ist DER Kreativitätskiller No. 1).

    Das tiefe Atmen, die Achtsamkeit auf den jetzigen Moment, das Einnehmen von auch mal ungewohnten Yogahaltungen– all das fördert deine Inspiration, bewegt in dir einen kreativen Fluss, verbindet dich mit deiner Schöpferkraft. 

    Du kannst Yoga und die Arbeit mit den Chakren nutzen, um die Stimme deines Zweifels, deiner Angst bewusst wahrzunehmen und sie kleiner werden zu lassen. So dass du schlussendlich in dir einen urteilsfreien Raum erschaffst von dem aus Kreativität wieder möglich wird.


    Hier ein paar Varianten, in denen du Kreativität üben kannst:

    • Vielleicht hast du Lust, deinen Tag mit Morgenseiten zu beginnen. Nimm dir direkt nach dem Aufstehen ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe alles auf, was dir durch den Kopf geht. Ganz ungefiltert. 
    • Mache jeden Tag etwas, was deine Kreativität ausdrückt. Dabei ist es ganz egal, ob du tanzt, ein Lied singst, etwas in dein Journal malst oder ein Gedicht schreibst. Nimm dir ganz bewusst Zeit, um dich deiner Kreativität zu widmen
    • Handy aus, Mediation an: Sobald du still wirst, wirst du deine innere Stimme hören. Hör gut zu.
    • Gerate aus dem Gleichgewicht: Nur Streber behalten immer die Ruhe. Mache eine schwierige Balanceübung und beobachte dich dabei genau. Wenn du anfängst zu lachen, bist du auf dem richtigen Weg.
    • Trage eine Hose, die nicht passt: Übe in Klamotten, die zu klein oder zu groß sind. Akzeptiere, dass du nicht perfekt bist. Große Kunstwerke sind nie perfekt, sonst wären sie langweilig.
    • Stelle Schönheit her: Schönheit steht in unserer Yogapraxis leider im Verdacht, oberflächlich zu sein. Was für ein Unsinn. Übe einmal im Gefühl, schön und wild und aufregend zu sein. Am besten mit Publikum. Danach ist dir nichts mehr peinlich.

    In unseren Yogastunden diesen Monat wirst du auf verschiedene Arten an deine Kreativität herangeführt.

    Und das passt auch so schön zum Frühlingsanfang – denn der Frühling ist Kreativität und Schöpfung PUR. Alles wird NEU erschaffen.

    Nutze diese Energie!

    Love ❤️

    Katharina

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       unsere
Philosophie

„Yoga ist für alle da.“

Das ist unsere Überzeugung. Und deshalb möchten wir mit der Yogaschule Flensburg viele Menschen für Yoga begeistern.

Egal wie wie alt, egal wie fit - du kannst jederzeit mit Yoga anfangen. Mit unseren Räumen hat Die Yogaschule Flensburg für dich einen Ort geschaffen, in dem du dich wohlfühlen, entspannen und dir immer wieder eine Auszeit nehmen kannst. Eine Auszeit vom schnelllebigen Alltag, um Kraft zu tanken und ganz zu dir zu kommen. Hier darfst du ganz du selbst sein, dich neu entdecken und erfahren - ganz zufrieden mit dir werden.

Wir haben uns bewusst für das Wort „Schule“ entschieden. Es kommt aus dem Altgriechischem „schola“ und bedeutet so viel wie „Freie Zeit“ oder „Muße“. Finde in deiner kostbaren freien Zeit Ruhe in der Yogaschule Flensburg, entdecke dich offen und neugierig mit allen tollen Möglichkeiten, die noch in dir – und in uns allen – stecken! Und das alles, ganz so wie es sich für eine Schule „gehört“, in einer lebendigen und warmherzigen Gemeinschaft: unterstützend, voneinander lernend und miteinander wachsend.
Darauf freuen wir uns riesig!

Sven & Katharina